Mit dem iPhone gelang es Apple 2007 den Mobilfunkmarkt auf den Kopf zu stellen. Ein Kultobjekt war geboren und alleine in Deutschland liegen die Verkaufszahlen bereits jenseits der 1,5-Millionen-Grenze. Ein derartiger Erfolg weckt natürlich die Begehrlichkeiten der Konkurrenz und alle namhaften Telefonhersteller haben Apple mit hochgerüsteten Smartphones den Kampf um die Kunden angesagt. Rein technisch ließ sich das Telefon mit dem Apfel-Logo auch einholen, sein Kultstatus blieb allerdings unangreifbar.
Dennoch mochte sich Firmenchef Jobs wohl nicht länger von allgegenwärtigen Nachrichten heimsuchen lassen, welche Telefone nun alle mehr können sollten als sein eigenes. Nach den Modellvarianten 3G und 3GS wurde es Zeit für ein komplett neues Modell und so stellte Jobs zu Beginn des Sommers 2010 das iPhone 4 vor. Beim Design liefert Apple, wie gewohnt, einen Hingucker ab und gibt dem neuen Telefon noch eine Schlankheitskur mit auf den Weg. Wo andere Hersteller mühsam unter die Zentimeter-Grenze bei der Gerätetiefe kommen, strebt das iPhone 4 in Richtung der neun Millimeter. Das Display als zentrales Bedien- und Schauelement fällt unmittelbar ins Auge, denn mit einer vervierfachten Anzahl von Bildpunkten soll es dem menschlichen Auge unmöglich werden, noch einzelne Pixel auf dem Bildschirm zu erkennen. Damit werden Texte und Bilder klar und scharf. Die Kamera wächst auf 5-Megapixel-Kapazität an und beherrscht auch Videoaufnahmen in HD. Multitasking ist nun genauso an Bord wie Videotelefonie, wobei sich diese immer noch ziert, viele Telefonierer tatsächlich zu begeistern. Sauberkeitsfans bekommen beim neuen iPhone allerdings mehr zu tun, wenn die Gehäuserückseite nun ebenfalls unter kratzfestem Glas daherkommt.